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Aktuelles

Aufgaben u. Material während der Schulschließung

Für die Zeit der Schulschließung aufgrund des Corona-Virus stellen wir für alle Schülerinnen und Schüler aller Klassen auf der Homepage und per Mail Aufgaben und Materialen für die einzelnen Unterrichtsfächer zur Weiterarbeit, Vertiefung und Übung zuhause zur Verfügung.

Für den Download der Aufgaben klicken Sie >hier< oder auf das nebenstehende Bild!

Diese Aufgaben sollten von den Schülerinnen und Schülern selbstständig bearbeitet werden. Alle Aufgabe, welche nicht selbstständig verglichen werden können, werden im anschließenden Unterricht besprochen.

Hinweis: Alle Aufgaben sind identisch mit denen, die per Mail versendet wurden. Sie gelten für den Zeitraum bis zum 17.04.20.

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Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs

Die besten Leser*innen der 6. Klassen des Landkreises Göttingen trafen sich am Freitag, den 28.02., zum Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs im Kreishaus Göttingen. Vor den Augen der kritischen Jury bot Leoni Knoke (Klasse 6d) ihr enormes Können auf und vertrat die KGS Gieboldehausen mit Bravour. 

Letztlich ging der Sieg an einen anderen der 16 Teilnehmer, die Jury betonte jedoch, dass der Ausgang des Wettbewerbs noch nie derart knapp gewesen sei und alle Leser*innen mehr als stolz auf ihre Leistungen sein könnten.

Liebe Leoni, herzlichen Glückwunsch zu deiner starken Darbietung!

„Aller Anfang ist schwer...“

„Das muss nicht sein“, dachten sich die 5. Klassen der KGS Gieboldehausen und erarbeiteten im Rahmen der diesjährigen Projekttage im Februar Hilfen, die den zukünftigen Schülerinnen und Schülern den Einstieg an der KGS erleichtern sollen. Dabei entstanden eine bunte Schulhausbeschilderung, das Brettspiel „Schüler ärger’ dich nicht“ und ein Erklärvideo, das die Fragen klärt „Was bedeutet denn KGS“ und „Was macht die KGS Gieboldehausen so besonders?“.

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Altkleider im neuen Design

„Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass man aus Altkleidern tatsächlich so schöne neue Mode herstellen kann,“ erklärt die Schülerin Charlotte Gerhardy, die in der Projektwoche der KGS Gieboldehausen zum Thema Modeupcycling arbeitete und aus einem alten Herrenhemd eine Bluse genäht hat. Unterstützt wird das Projekt von den beiden Gieboldehäuserinnen Regina Gutknecht und Hildegard Wiegand, die den Schülern den Umgang mit Nähmaschinen beibringen und Tipps bei der Umgestaltung der Textilien und Materialien geben. Aus Hosen entstehen Etuis, Fleecejacken werden zu Füllmaterial für Kissen zerschnitten, die wiederrum aus Sweatshirts & Co entstanden sind. „Mit einer Applikation aus dem alten Shirt meiner Schwester habe ich eine ungenutzte Decke für meinen Hund Phoebe verschönert“ präsentiert Romy Wagner stolz ihre Handarbeit.

Aber ist es nicht viel zu schade, die Kleidungsstücke zu zerschnippeln? In Theorieblöcken werden die Hintergründe zum Phänomen Fast Fashion beleuchtet. Nach einer NDR-Reportage zum Thema Wegwerfmode fallen in Deutschland alle 2 Minuten 5t Altkleider an. Mode wird in geringer Qualität und möglichst billig in Massen produziert und nach kurzer Zeit entsorgt, da sie nicht mehr dem neusten Trend entspricht. T-Shirts, Hosen und Jacken sind so günstig, dass sie in großer Stückzahl im Kleiderschrank landen und kaum getragen werden.

Der Neukauf ist günstiger als die Reparatur, selbst der Gebrauchtmarkt lohnt sich kaum. Allerdings lassen sich die Altkleider schlecht verwerten, da der Anteil an billiger Chemiefaser steigt, die für Mikroplastikabrieb sehr anfällig ist und nur ein Recyceln zu Putzlappen ermöglicht. Außerdem ist die Weitergabe von Altkleidern in Entwicklungsländer fragwürdig. Die günstigen Preise hinterlassen einen großen ökologischen Fußabdruck und führen zu sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.

Die Siebtklässlerinnen Ronja Tews, Charlotte Unger und Milana Moor sind sehr betroffen, dass Mädchen in ihrem Alter quasi rund um die Uhr ohne Arbeitsschutz für einen Hungerlohn schuften müssen.

„Dass die Produktion eines T-Shirts etwa 2500l Wasser verbraucht“ stimmt Marlene Oertel sehr nachdenklich. Es wird besonders zum Baumwollanbau benötigt, der zusätzlich Unmengen an Naturlandschaft, an Spritz- und Düngemitteln verbraucht. Ein Drittel aller Chemikalien weltweit werden nach Angaben des NDRs in der Textilindustrie eingesetzt. Lara Anhalt stört sich daran, dass das Färben und Bedrucken der Stoffe Flüsse in Asien verpestet und dort die Lebensbedingungen verschlechtert und die Artenvielfalt bedroht. Da der Baumwollanbau, die Spinnereien, Webereien, Färbereien, die Nähfabriken und die Absatzmärkte über die ganze Welt verteilt liegen, werden Textilien bevor sie beim Endverbraucher landen, mehrfach um die Welt verschifft, was die CO2-Bilanz in die Höhe treibt.

Die Lehrerinnen Frau Handel, Frau Merten und Frau Sommer hoffen, die Schüler für die Problematik zu sensibilisieren. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass die Ressourcen unserer Erde unseren Konsum nicht decken.

Auch über Alternativen wurde nachgedacht. Teure Markenkleidung wird meistens unter gleichen Bedingungen produziert. Es gibt allerdings viele innovative neue Materialien und Verarbeitungstechniken, die auf den Markt kommen. Bis sie alltagstauglich sind, sollten wir auf jeden Fall mehr darauf achten, was wir wirklich benötigen, auf gebrauchte Kleidung zurückgreifen oder Mode upcyceln. Clara Nordmann beschreibt, dass es ihr besonders viel Spaß gemacht hat, sich ausprobieren zu dürfen und frei gestalten zu können. Sogar ein männlicher Teilnehmer traute sich an das Thema heran.

Lennardt Pfeffer (10e) nutze die Projektwoche als Gelegenheit um in das Thema hineinzuschnuppern. Für die Gymnasialschüler der KGS steht fürs Abitur ein Schulwechsel an. Aus diesem Grund und durch den Kontakt zu ihren Mitschülern aus den anderen Schulzweigen fangen sie ungewohnt früh an, sich Gedanken über ihre Berufswahl zu machen. Lennardt entscheidet sich ganz bewusst für ein Abitur mit dem Schwerpunkt Gestaltung, um eventuell einen Studiengang im Bereich Mode zu wählen. Schneiderin Hildegard Wiegand (75) freut sich, dass sie ihr Wissen weitergeben konnte, und zeigt den Projektteilnehmern, dass das Schneiderhandwerk sehr alltagstauglich ist.

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Weltenschreiber: Die Heldenreise!

Am 25. Februar drehte sich in der Schreibwerkstatt der 7f alles um Geschichten über Heldenreisen!

Und wir kennen sie alle: Egal ob Star Wars, Harry Potter oder Transformers, die Geschichten sind immer spannend, immer freuen wir uns auf die nächste Folge oder die Fortsetzung.

Aber: Warum ist das so? Wie sind diese Geschichten „gestrickt", wie halten sie uns „bei der Stange"? Da gibt es tatsächlich fast eine Art „Rezept“, man muss als Geschichtenschreiber*in eben nur die richtigen „Zutaten“ kennen und dann lernen, sie richtig zu verarbeiten!


Die verschiedenen „Zutaten“, die Bausteine oder Stufen einer Heldengeschichte brachte die Autorin Dita Zipfel an diesem Tag den Schüler*innen an verschiedenen Beispielen näher: Von Baustein 1, der „gewohnten Welt", geht es für die Heldin oder den Helden über weitere Stufen wie der „Begegnung mit dem Mentor" und über „die Bewährungsprobe" bis zur abschließenden Stufe 12, der „Rückkehr". Bei dieser letzten Stufe hat die Heldin/der Held bereits eine Entwicklung durchgemacht, hat sich verändert und ist an den bewältigten Aufgaben gewachsen.


Ausgerüstet mit diesem Fachwissen besuchte die Klasse dann am 26. Februar das Literarische Zentrum in Göttingen. Dort, wo sich sonst bekannte Autorinnen und Autoren die Klinke in die Hand geben und vor Publikum über ihre Bücher sprechen und aus ihnen lesen, konnte die Klasse selbst an eigenen Heldenreisen arbeiten: An verschiedenen Stationen, inklusive einer „Pausenstation", konnten die Schüler*innen die eigenen Texte entwerfen, ausbauen und verfeinern. Das waren arbeitsintensive Stunden!


Leider war der Vormittag wieder einmal viel zu schnell vorbei. Deshalb freuen wir uns umso mehr auf die Fortsetzung dieser Weltenschreiber-Heldenreise und auf den nächsten Besuch der Autorin Dita Zipfel!

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Fahrt zum Musical „Tanz der Vampire“

In diesem Jahr ging es am 30.01.2020 nach Oberhausen in das Erfolgsmusical „Tanz der Vampire“, welches durch seine tollen Lieder, die aufwendigen Kostüme und beeindruckenden Darsteller alle Schüler und Schülerinnen in seinen Bann zog. Wie schon im vergangenen Jahr durfte sich der gesamte 9. Jahrgang der KGS auf den Weg nach Oberhausen machen. Hierher lockte nicht nur das Musical, sondern auch das „Centro“ mit unendlich vielen Shoppingmöglichkeiten, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer freien Zeit ordentlich zu nutzen wussten. Einige der Schülerinnen und Schülern gingen auch in das angrenzende „Tiger Jump“, um sich für die Vorstellung am Abend schon mal aufzuwärmen.


Ein gelungener Ausflug!

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Weltenschreiber: Die Publikation!

Als 6d waren sie Weltenschreiber, als 7d haben sie nun das Buch zur Schreibwerkstatt 2018/19 in der Hand.

Die Schüler*innen freuen sich darüber, denn „da sind alle Gedichte zusammen drin und man kann sich alle durchlesen“, auch die Texte der anderen Klassen und anderen Schulen.

Außerdem hat jede/jeder ein eigenes Buch erhalten, auch das kommt gut an. Das Design loben die Schüler*innen ebenfalls, es passt eben zu den „Welten“ im Titel.

Und in Erinnerung an die Schreibwerkstatt, an den Autor Arne Rautenberg und an die Abschlusslesung blättert die 7d und findet die eigenen Werke schwarz auf weiß abgedruckt:
„Das war cool!“

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Austauschschülerin kehrt nach Bolivien zurück

Hallo,

ich bin Sophie und bin 15 Jahre alt. Ich komme aus Santa Cruz, Bolivien, und bin dort in der 9. Klasse an der Deutschen Schule. Ab der 9. Klasse kann man einen Austausch nach Deutschland machen. Ich wollte es auf jeden Fall machen.

Ich war für 3 Monate in Deutschland und ging in die Klasse 9f in Gieboldehausen. Eine sehr schöne und interessante Erfahrung, weil ich in diesen drei Monaten einige Unterscheide zwischen Deutschland und Bolivien bemerken konnte, wie z.B. dass man in Deutschland sehr für die eigene Meinung des SchüIers sorgt und ich muss sagen, dass ich das wirklich gut finde.

Ein grosser Unterschied ist auch, dass es in Bolivien kein Gymnasium, keine Real- oder Hauptschule gibt; es ist alles gemischt. Nur in den Deutschstunden sind wir in drei verschiedene Gruppen aufgeteilt.

Mein Austausch nach Deutschland hat mir sehr gefallen, nicht nur weil ich etwas Neues kennen gelernt habe, sondern auch, weil ich mit sehr netten und lieben Menschen umgegangen bin, wie Frau und Herrn Böker, bei denen ich gewohnt habe. Und auch die Lehrer und Schüler, die mir geholfen haben, mich irgendwie in die Gruppe zu integrieren. Ich bin sehr dankbar. Zum Schluss möchte ich auch sagen, dass alle, die gerne mal etwas wirklich Neues erleben möchten, sind herzlich willkommen in Bolivien. Mal sehen, wer sich traut...!

Auf jeden Fall würde ich diesen Austausch wiederholen und auch für längere Zeit, denn wie gesagt, hat mir es sehr gut gefallen.

Herzlichen Dank an die KGS in Gieboldehausen.

Sophie

Link zur Deutschen Schule, Santa Cruz de la Sierra, Bolivien

Bilder der Deutschen Schule in Santa Cruz, Bolivien

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1. Weihnachtsbasar an der KGS – ein großer Erfolg mit 32 Ständen

Weihnachtlich wurde es in diesem Jahr zum ersten Weihnachtsbasar in der KGS Gieboldehausen.

Mit einem großen Besucheransturm von ca. 800 Gästen konnte die Gesamtschule dieses erste Weihnachtsevent als großen Erfolg feiern, so die Aussagen des Organisationsteams.

In zahlreichen Stunden der Vorbereitung hatten alle tatkräftigen Helfer das Schulgebäude mit Lichterketten, selbstgebastelten Dekorationsmaterialen und liebevollem weihnachtlichen Kunsthandwerk geschmückt, welches im Werken- und Kunstunterricht hergestellt wurde. Schon im Vorfeld konnte man die adventliche Vorfreude auf diesen Tag spüren.

Am 6. Dezember war es nun endlich soweit. Bereits den ganzen Tag roch es in der Schule nach Köstlichkeiten, die für den Nachmittag gebacken wurden. Nach letzten Vorbereitungen konnte es losgehen. Viele Gäste strömten in das KGS-Gebäude - die Schulgemeinde, Verwandte und Freunde und natürlich auch ehemalige Schüler/innen, die es sich nicht nehmen ließen, ihre Schule an diesem Tag zu besuchen.

Mit einer eigens umgedichteten weihnachtlichen Version der Schulhymne stimmte um 15 Uhr der Jugendchor unter Leitung von Herrn Beckmann auf das Nachmittagsprogramm ein. Im Anschluss daran eröffnete der Schulleiter Herr Dr. Fellbrich gemeinsam mit der didaktischen Leitung Frau Bernsdorff-Lösekrug den Weihnachtbasar und bedankten sich bei allen beteiligten Helfern.

Anschließend hatten die Besucher die Möglichkeit, die zahlreichen Stände zu besuchen, die rund um die Aula in einer Weihnachtsmarktatmosphäre aufgebaut waren. Dort konnten sie gemütlich Kaffee und leckeren Punsch, Crêpes und Kuchen, original italienische Pizza und Eichsfelder Bratwurst genießen. Weitere Highlights waren die Kunsthandwerkerstände, zahlreiche Bastel- und Mitmachaktionen für Kinder, die Überraschungstombola und eine dicht umlagerte Fotobox.

Der Erlös der Verkäufe und die Spenden gehen in diesem Jahr an schuleigene Förderprojekte sowie an den Kindergarten Gieboldehausen, um Forschungsmaterial für die „Schlaufuchsgruppe“ zu unterstützen.

Sowohl die Besucher als auch alle Akteure des Weihnachtsbasars der KGS schienen am Ende sichtlich begeistert vom Erfolg dieser Idee und freuen sich auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

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