KGS Gieboldehausen

Viel Spaß und Einsatz bei Völkerballturnieren der Klassen 5 und 6 am 20.01.17

Wieder einmal verwandelte sich unsere Turnhalle zu einer stimmungsgeladenen Spielhalle mit drei Spielfeldern.
In packenden Partien, in denen sich nichts geschenkt wurde, in Vorrunde, Halbfinale und Finalspielen, belegten folgende Mannschaften die Ränge 1 – 3:

Jahrgang 5:

Platz 1: 5c1
Platz 2: 5d1
Platz 3: 5c2

Jahrgang 6:

Platz 1: 6d1
Platz 2: 6f1
Platz 3: 6c2

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Vielen Dank für die tolle Unterstützung durch unsere Schüler und FSJler als Schiedsrichter, im Wettkampfbüro und als Sanitäter.

Weitere Bilder und Impressionen zum Turnier finden Sie hier: http://www.kgs-gieb.de/voelkerballturnier/

Text und Bilder Hubert Dornieden

Schulhaus – Handy aus!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ab den 01.01.2017 gilt für die Handynutzung im Schulgebäude folgende Regelung:

  1. Beim Betreten des Schulgebäudes sind die Handys auszuschalten und nicht zu nutzen. Dies gilt für den gesamten Schulalltag von 7:00 Uhr bis zum Verlassen des Schulgebäudes um 15:30 Uhr.
  2. Eine Lehrkraft kann die Benutzung eines Handy im Unterricht u.a. zur Recherche erlauben. Danach ist das Handy wieder auszuschalten.
  3. Die Handynutzung ist gegenwärtig nur auf den Terrassen gestattet.

Konsequenzen bei Nichtbeachtung dieser Regelung erfolgt nach dem 4-stufigen Sanktionsplan (wie bekanntgegeben) und wird in der Schülerakte dokumentiert.

KGS-Läufergruppe wieder beim Silvesterlauf

 

 

Unvergessliche Eindrücke für Schüler- und Erwachsenenläufer

Clipboard 1Die meisten jungen Läufer gingen um 13.00 Uhr mit Herrn Möllers, Paulina Wüstefeld und Niclas Rusalo über die 5 km Strecke an den Start. In einem imposanten, ca. 600 Läufer umfassenden Starterfeld, genossen unsere Teilnehmer bei Sonnenschein die einmalige Kulisse des Seeburger Sees.

Auch die Schüler über 1000m-Distanz werden nachhaltige Eindrücke behalten.

Die KGS war wieder die einzige Schulvertretung, nachdem beim Sparkassenlauf, anfangs des Schuljahres,

viele Schulen in Duderstadt als Konkurrenten mitliefen.

Schule ist nicht nur Unterricht. Schule hat auch viele andere Seiten. Eine schöne Seite ist die Teilnahme an außerschulischen Wettkämpfen.

Es war ein schöner Abschluss unseres sehr aktiven, sportlichen Jahres.

Text u. Bilder: H. Dornieden


Die Ergebnisse können auf der Website des Eichsfelder Silvesterlaufes eingesehen werden.

Download des Berichtes: Bericht_Eichsfelder-Silvesterlauf-2016

Weitere Fotos unter: http://Besondere Ereignisse/Sportereignisse/Silvesterlauf

 

Schuldezernent tritt Gerüchten zur Umwandlung der Kooperativen Gesamtschule entgegen
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Weder am Standort noch an der Schulform soll gerüttelt werden: Schulleiter Dr. Guido Fellbrich (links) und Schuldezernent Marcel Riethig. Foto: Mahnkopf

Zurückgewiesen hat Kreisschuldezernent Marcel Riethig Mutmaßungen, dass die Kooperative Gesamtschule (KGS) Gieboldehausen in eine Oberschule umgewandelt werden soll. Zugleich bestätigt er, dass es vorerst keine gymnasiale Oberstufe an der KGS geben wird.

Oberschulen wie in Hattorf/Wulften, die Haupt- und Realschule zusammenfassen, gibt es in Niedersachsen seit vier Jahren als Schulform. Von Kommunalpolitikern gestreuten Gerüchten, die KGS solle eine Oberschule werden, tritt Riethig energisch entgegen: „Da ist absolut nichts dran.“ Riethig, der nach der Kreisfusion für 30 statt zuvor 16 weiterführende Schulen zuständig ist, will zur „Ruhe in der Schullandschaft beitragen“ und gibt ein klares Bekenntnis zum Schulstandort und zur Schulform KGS in Gieboldehausen ab.

Die KGS habe sich bewährt, die Zusammenarbeit mit Schulleiter Dr. Guido Fellbrich sei ausgezeichnet, sagt Rie-thig: „Wer dem Schulleiter Knüppel zwischen die Beine wirft, wirft auch der Schule Knüppel zwischen die Beine.“ Riethig kündigt weitere Investitionen für die KGS an – vom Farbkonzept über die Schließanlage bis zur Medientechnik. Mittelfristig solle zudem die Fassade saniert werden – inklusive Wärmedämmung. Spätestens dann sollen auch die anachronistischen Schriftzüge Christian-Morgenstern-Schule und Realschule am Gebäude verschwinden. Allein im vergangenen Jahr habe der Landkreis knapp eine Million Euro in Heizungstechnik, Brandschutz und Schwimmhalle investiert, in diesem Jahr fast eine halbe Million in die Dacherneuerung der Sporthalle und LED-Beleuchtung.

Zerstreuen muss Riethig allerdings die Hoffnung von Eltern, Kollegium und Schulleitung auf eine gymnasiale Oberstufe. Eine entsprechende Resolution der CDU, die von Flecken- und Samtgemeinderat gebilligt wurde, hatte im Frühjahr zu kontroversen Diskussionen geführt. Auch nach der Kreisfusion werde es vorerst keine gymnasiale Oberstufe an der KGS geben, sagt Riethig und verweist auf Schülerzahlprognosen sowie die Gruppenvereinbarung von SPD, Grünen und Freien Wählern: „Kurzfristig sollen keine Schulbezirke verändert werden.“

Von der Diskussion in Göttingen über Anmeldemodalitäten für die Integrierten Gesamtschulen sei die KGS nicht betroffen, bestätigt Fellbrich. Probleme gebe es lediglich beim Schülertransport mit den Busverbindungen nach Seeburg und Seulingen. Die KGS wird auch von einigen Schülern aus Duderstadt und aus der zum Schulbezirk Göttingen zählenden Samtgemeinde Radolfshausen besucht.


Gymnasiallehrer überwiegen
Aufbau abgeschlossen: Im Juni ist an der KGS, die sukzessive die Haupt- und Realschule in Gieboldehausen ersetzt hat, der erste zehnte Jahrgang entlassen worden. 60 Prozent der 115 Abgänger hätten die Schule mit einem erweiterten Sekundarabschluss verlassen, sagt Schulleiter Dr. Guido Fellbrich. Zurzeit hat die Schule 706 Schüler in 36 Klassenverbänden. In nahezu allen Jahrgängen wurden wieder jeweils eine Hauptschul-, zwei Gymnasial- und drei Realschulklassen gebildet. Mehr als die Hälfte der rund 70 Lehrer sind Gymnasiallehrer. Die KGS ist Schwerpunktschule für Inklusion im körperlich-motorischen Bereich und offene Ganztagsschule, in diesem Schuljahr erstmals auch mit Italienisch-Angebot. Bundesweit hätten Schüler vordere Plätze bei Wettbewerben erzielt, die Durchlässigkeit zwischen den Schulzweigen sei hoch, sagt Fellbrich.

Rapper Flowin Immo spielt improvisiertes Konzert in Kooperativer Gesamtschule Gieboldehausen

Artikel von Hannah Scheiwe [Eichsfelder Tageblatt vom 20.12.2016]

„Ey jo, ich bin Flowin Immo, ah yes …“, rappt Flowin Immo – „wir sind die KGS!“, ergänzen die Schüler der KGS Gieboldehausen. Der Rapper, der seit den 90er-Jahren Hip-Hop macht und unter anderem mit Ferris MC (heute Mitglied der Band Deichkind) in einer Band war, gab ein Konzert in der Schule.

Doch einfach zugucken und der Musik lauschen war für die Siebt- und Neuntklässler nicht angesagt: Gleich zu Beginn sagt Immo – wie der Rapper sich kurz nennt –, dass er alle Songs improvisieren werde. „Die Themen gebt ihr vor“, sagt er und fordert Schlagwörter ein.

Auf die ausbleibende Antwort der Schüler meint er: „Seh ich so bedrohlich aus? Ich bin doch gar kein Gangsta-Rapper!“ Zwar steht auf seiner pinken Mütze der Schriftzug „Peng“, doch statt einem undurchdringlichen Gangsta-Blick á la 50 Cent zeigt er lieber seine etwas zu weit auseinander stehenden Zähne und hat kein Problem damit, über sich selbst zu lachen. So gibt er auch zu: „Ich habe mit dem Freestylen angefangen, weil ich meine Texte vergessen habe.“ Improvisation brauche Vertrauen in sich selbst, weil man nicht wisse, was man sagen werde.

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Improvisierte Songs: Rapper Flowin Immo fordert die Schüler der KGS Gieboldehausen zum Mitmachen auf. Foto: Thiele

Aus den Wörtern der Schüler rappt er kleine, verrückte Songs: vom drogenabhängigen Zombie-Einhorn auf Schnarchgeräusche und psychedelische Beats bis zum Rap über das Mut-Antrinken mit Tomatensaft auf Dubstep-Beats. Seine „Sooper-Looper-Maschine“ hilft ihm dabei, spontan mit seiner Stimme und den im Raum stehenden Instrumenten wie einem Schellenring Beats aufzunehmen, die weiterlaufen, während er rappt.

Während die Schüler zu Anfang noch nicht von ihren Stühlen aufstehen wollen („Stellt euch vor den Stuhl, das ist cool“), kann Immo sie nach einer Weile doch noch aus der Reserve locken. Sie schlagen nicht nur Wörter, sondern auch Musikrichtungen vor. Eine Mädchengruppe fordert Heavy Metal, darunter auch Siebtklässlerin Lisa Sophie Gastorf. Ihren Wunsch erfüllt Immo im KGS-Song – mit „verzerrter Mundgitarre“, wie er scherzt. „Ich finde es gut, dass wir uns geöffnet haben“, sagt Lisa Sophie. Drei Schüler zeigten sogar einen Dancemove, den sie „dabben“ nennen – darunter Siebtklässler Niklas Fuhrmann, der von Anfang an jeden Vers mitruft. „Das war sehr gut“, sagt Niklas. Er höre meist Rap, gern Kontra K. Am witzigsten habe er den „KGS“-Song gefunden, als alle Schüler „Wir sind die KGS!“ riefen.

„Es ist eine schöne Tätigkeit, anderen zu helfen, ihren Mund aufzukriegen“, findet Flowin Immo, der mit echtem Namen Immo Wischhusen heißt. Wenn die Schüler sich öffnen, sei das eine andere Belohnung für ihn als kommerzieller Erfolg im Musikgeschäft. So gibt Immo regelmäßig Workshops: ob das nun in Schulen, im Museum, im Jugendknast oder einer Pfadfindergruppe sei. Nach dem Auftritt in Gieboldehausen ging es für ihn nach Göttingen in das Literarische Zentrum, das auch den Auftritt in Gieboldehausen organisiert hatte. Von dem hatte sich Elke Gloth, Deutschlehrerin an der KGS, einen „anderen Zugang zu Lyrik“ versprochen. Wortspiele lieferte Immo den Schülern jedenfalls genug – und eine Menge Spaß dazu.

2  Bilder und ein Video unter gturl.de/immo

Zwar steht auf seiner pinken Mütze der Schriftzug „Peng“, doch statt einem undurchdringlichen Gangsta-Blick á la 50 Cent zeigt er lieber seine etwas zu weit auseinander stehenden Zähne.

 

200.000 Klicks auf Wim!Bar - Homepage

Homepage Wim!Bar-Team Gieboldehausen

Die Homepage der Wim!Bar der KGS-Gieboldehausen erfreut sich bei +Google großer Beliebtheit. Der Zähler  hat über 200.000 Klicks auf der Seite registriert. Neben Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Bildern von vergangenen Veranstaltungen und Aktionen, findet man hier auch Rezepte zu unseren Cocktails, natürlich alkoholfrei. Wir danken allen für die Unterstützung unseres Alkohol-Präventionsprojektes.

Unser Tipp für die Feiertage: süßer Adventskaffee (Rezept auf der Homepage).

Das Wim!Bar-Team wünscht allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2017

Von Dienstag, dem 06.12. bis Samstag, dem 16.12.2016 waren aus der Alliance High School nahe Nairobi 11 Schüler mit ihrem Deutschlehrer Nicholas Ndege zu Gast. Die 11 Schüler waren bei Gastfamilien für diesen Zeitraum untergebracht. Vormittags besuchten die Schüler zusammen mit ihren Gastgebern den Unterricht in der KGS Gieboldehausen, während Herr Ndege in vielen Klassen über seine Schule und das Land Kenia berichtete. Unsere Schülerinnen und Schüler überhäuften ihn mit Fragen.

Nachmittage und Abende haben die Schüler aus Kikuyu mit ihren Gastfamilien verbracht. Nach einem Tagesausflug nach Berlin verbrachten unsere Gäste zwei Tage in Wolfsburg, wo sie ebenfalls  privat untergebracht waren. Sie waren sehr beeindruckt von den Städten Wolfsburg und Braunschweig, sowie von ihrem Ausflug in die Autostadt. Auch die Tafel Wolfsburg hat die Gruppe besucht. Herr Dr. Stein wollte ihnen zeigen, dass es in Deutschland, genau wie in Kenia, Menschen gibt, die in Armut leben müssen.

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Donnerstag wurden sie am Bahnhof Herzberg wieder von uns in Empfang genommen. Am Freitag besuchte die Gruppe zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus den Gastfamilien die Biogasanlage Gieboldehausen. Herr Sommer, der für uns die Führung anbot, musste viele Fragen beantworten. Durch die Ausbildung in der Schule verfügten die kenianischen Schüler über ein umfangreiches Vorwissen über die biologischen Prozesse dieser Anlage.

Herr Nicholas Ndege (v. li.) und Herr Mario Sommer (v. re.)

Herr Nicholas Ndege (v. li.) und Herr Mario Sommer (v. re.)

Am Samstag Nachmittag dann haben sich alle noch einmal bei Kaffee und Kuchen in der Schule getroffen. Herr Ndege hatte angeboten, auch den Eltern Bilder und Eindrücke aus Kenia zu präsentieren. Sie zeigten sich beeindruckt vom Tagesablauf in der AHS.

Bei dieser Gelegenheit dankten sowohl Herr Ndege als auch Herr Dr. Fellbrich den Gastfamilien für die herzliche Aufnahme.  In kürzester Zeit bildeten sich Freundschaften. Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Geschwister schlossen ihre Gäste dermaßen ins Herz, dass es am Abschiedstag viele Tränen gab. Die Gasteltern waren sich einig, dass diese Tage eine große Bereicherung für alle bedeuten und dass sie unbedingt Kontakt zu ihren Gästen halten wollen. Ebenso einmütig war der Wunsch, diesen Austausch auch in der Zukunft weiterzuführen.

 

IMGP8685Links zu den Schulen in Nairobi/Kenia:

http://www.alliancehighschool.ac.ke/

http://www.alliancegirlshigh.sc.ke/content.php?pid=1

 

 

 

 

 

Text und Bilder: Chr. Böker

Am 13. – 14. und 15. Dezember finden die Schnuppertage an unserer Schule statt.

Wir starten um 8.30 Uhr mit einer Schulrallye im Forum unserer Schule. Nach der großen Pause gibt es Unterricht in einer 5. Klasse nach vorheriger Anwahl. Es folgen Schnupperstunden in Chemie und Physik. Nach der 2. großen Pause kann man dann noch die Sprachen Französisch und Spanisch kennenlernen.

Der Schnuppertag endet gegen 12.30 Uhr im Forum unserer Schule.

Wir freuen uns auf möglichst viele Schnupperkinder!

Unerreichbarkeit der Ideale

Von Claudia Nachtwey [Eichsfelder Tageblatt, 24.11.2016]

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Die Freundinnen Shirin und Lena wollen im Theaterstück „Püppchen“ ihren Vorbildern nacheifern. Foto: Bänsch

Essstörungen und andere Formen der Selbstverletzung sind Thema des Theaterstücks „Püppchen“ gewesen. Das Präventionsprojekt des Art-Ensemble-Theaters aus Bochum wurde mit den achten Jahrgängen der KGS Gieboldehausen durchgeführt. Nach der Aufführung gab es eine Nachbearbeitung des Themas.

Wie geraten Jugendliche in die Spirale von Erfolgsdruck, Minderwertigkeitsgefühlen und veränderter Selbstwahrnehmung bis hin zum Malträtieren des eigenen Körpers? Das Stück „Püppchen“ fasst genau diese Aspekte zusammen: Die Freundinnen Shirin und Lena wünschen sich, so schlank und hübsch zu sein wie die Stars in den Musik- und Modezeitschriften. Der kritische Blick auf den eigenen Körper scheint jedoch den fernen Idealen nicht standzuhalten. Shirins Welt dreht sich bald nur noch um Kalorien und deren Verbrauch durch exzessiven Sport. Lena pendelt zwischen Fressattacken und Erbrechen.

Beide Mädchen reagieren aggressiv auf Freunde und Familie, wenn das Thema Essen im Raum steht. Und beide beginnen, sich selbst und ihren Körper zu hassen. Shirins Aussage „Ich hab’s im Griff. Ich kann ja aufhören, wenn ich will“, zeigt Parallelen zu anderen Suchterkrankungen und Formen der Selbstzerstörung. Lena erträgt ihre Probleme schließlich nicht mehr und findet den Mut, zum Vertrauenslehrer zu gehen, der ihr weiterhilft. „Sowohl das Theaterteam als auch das Beratungsteam der KGS bieten Möglichkeiten zur Nachbearbeitung und zu Gesprächen“, erklärte Schulsozialpädagogin Gabi Müller. Im Vorfeld hatte die Schulpsychologin Adelheid Kurth Weiterbildung für die Lehrer angeboten, damit sie ihren Schülern bei Bedarf fundierte Hilfe bieten könnten. Die Schauspieler des Art-Ensemble-Theaters haben nach der Aufführung Gesprächsrunden für die Schüler angeboten.

„Wir haben das Ensemble zu uns eingeladen, um den Schülern zu zeigen wie wichtig es ist, eigene Stärken zu entdecken und damit umzugehen. Sie sollen lernen, auch in Krisensituationen einen gesunden Umgang mit sich selbst zu finden“, sagte Müller. Weiterhin sollte über das Stück gezeigt werden, dass es hilfreich sei, bei Problemen mit Vertrauenspersonen zu reden und sich Hilfe zu suchen.

Unterstützt wurde die Aufführung vom Kinder- und Jugendbüro des Landkreises Göttingen und der Jugendberufshilfe.

 

Ein Kurzbericht von Ruth Anderle:

Herrschende brauchen nur zwei Eigenschaften: Fantasie und Mitgefühl Mats Wahl an der KGS
Clipboard 1Der schwedische Jugendbuchautor Mats Wahl las am 16.11. 2016 in der Aula der KGS vor 60 Schülern aus dem 3. Band der Reihe Sturmland.
Schweden in der nahen Zukunft: Die Umwelt hat sich verändert, es gibt keinen Schnee mehr, es stürmt und regnet so stark, dass die Häuser in normaler Bauweise dem Wetter nicht mehr standhalten. Stattdessen werden flache Häuser aus Betonplatten gebaut, die zudem mit armdicken Drahtseilen fest verankert sein müssen.
Nahrung aus der Natur ist nicht genießbar, da radioaktiv verseucht. Aber nicht nur die Natur ist menschenfeindlich: Die Regierung ist korrupt und überwacht die
Menschen bis ins kleinste Detail. Die Überwachung lauert überall: In Handys, Kameras, Drohnen. Die Menschen wissen nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen können.
In dieser Welt lebt Elin, die anfangs 16 jährige Heldin der Geschichte. Im Laufe der Erzählung besteht sie unerhörte Abenteuer, bekommt ein Kind, muss Menschen töten, um selbst zu überleben und wird sogar Politikerin. Als sie gefragt wird, welchen Leitsatz und Wahlspruch sie ihrer Regierung mit auf
den Weg geben würde, antwortet sie: „Fantasie und Mitgefühl“.

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